Einsätze
24. Mai 2010, 12:48 Uhr - PKW gegen Zug
Ein Pkw mit drei Insassen wurde am Bahnübergang bei Bienrode von einem Zug erfasst. Eine schwer verletzte Person musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehren Querum und Bienrode im Einsatz.
Drei Schwerverletzte sind die Folge eines Zusammenstoßes zwischen einer Regionalbahn und einem PKW an einem unbeschrankten Bahnübergang bei Braunschweig-Bienrode am Montagmittag um ca. 12:45 Uhr.
Gegen 12:45 Uhr meldeten Passanten der Feuerwehr über Notruf, dass an einem Bahnübergang an der Forststraße nördlich von Querum ein Regionalzug mit einem Pkw zusammengestoßen sein sollte. Sofort wurden der Rüstzug der Berufsfeuerwehr, drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Rettungshubschrauber „Christoph 30“ sowie die Ortsfeuerwehr Querum zur Einsatzstelle alarmiert.
Anmerkung:
Die Ortsfeuerwehr Bienrode wurde, nachdem sich kurze Zeit später herausstellte, dass sich der genaue Unfallort nicht am Steinriedendamm, sondern am Ortseingang von Bienrode befand, umgehend nachalarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten des Rüstzuges befanden sich zwei Schwerverletzte (25 Jahre alter Fahrer des PKW und ein ebenfalls ca. 25-jähriger Mitfahrer des PKW) außerhalb des Fahrzeuges, während eine 57-jährige Beifahrerin noch in dem auf dem Dach liegenden Fahrzeugwrack, welches auf dem Gleisbett lag, eingeklemmt war. Mit dem Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte konnte die Patientin nach ca. 15 Minuten aus dem Fahrzeug befreit werden.
Die drei Schwerverletzten wurden sofort durch zwei Notärzte und durch insgesamt drei Rettungswagenbesatzungen versorgt und anschließend in eine Braunschweiger Klinik transportiert. Ein Patient wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Hannover eingeliefert.
Zur Betreuung der ca. 60 Fahrgäste und des Zugführers wurde die Besatzung eines weiteren Rettungswagens, unterstützt von einer Notfallseelsorgerin und den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Bienrode, eingesetzt. Die Fahrgäste konnten ihre Fahrt nach einer angemessenen Wartezeit mit einem von der DB AG bereitgestellten Bus fortsetzen.
Während der Pkw nur noch schrottreif ist, wurde der Regionalzug im Frontbereich schwer beschädigt, konnte aber nach bisherigen Erkenntnissen seine Fahrt fortsetzen. Aufgrund des Unglücks kam es zu Zugausfällen und Behinderungen auf der Bahnstrecke Braunschweig-Gifhorn.
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, 20 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Bienrode und Querum sowie 10 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes an dem Einsatz beteiligt.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache aufgenommen.
Quelle: Feuerwehr-Einsatzinformation Stadt Braunschweig
Im Einsatz befanden 10 Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr.
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