2007
18.12.2007 16:32 Uhr Warnbarke in Wabe
Am vormittag wurde unser Ortsbrandmeister vom Kontaktbeamten der Polizeistation an der Querumer Strasse angerufen mit der bitte sich mal die Lage an dem Fluß Wabe anzuschauen, dort wurde durch Unbekannte eine Warnbarke versenkt. Telfonsiche wurden am nachmittag zwei Kameraden "alarmiert" und wir haben die besagte Warnbarke aus der Wabe entfernt und zur Polizeistation an der Querumer Straße verbracht.
15.12.2007 01:52 Uhr - verdächtiger Rauch
Um 2:31 Uhr riss die Kameraden der Ortfeuerwehr Querum die Meldeempfänger sowie die Sirene aus den Schlaf, gemeldet war verdächtiger Rauch aus einer Wohnung in der Lüneburgstrasse. Auf Grund der angenommenden Lage wurden zusätzlich der Löschzug der Hauptwache sowie ein Fahrzeug des Flughafen dazu alarmiert. Zum Glück stellte sich heraus, dass eine Bewohnerin nur beim Kochen eingeschlafen sei und der Rauch vom angebrannten Essen stammte. Nach kurzer Aufräumzeit und einer Einsatznachbesprechung durften alle Kameraden zurück ins verweiste Bett.
27.11.2007 18:23 Uhr - Feuer klein: PKW-Brand
Am frühen Dienstagabend kam es im Motorraum eines Sportwagens, abgestellt vor einem Haus in der Eitelbrodstraße, zu einem Brandausbruch. Anwohner versuchten mit einem Pulverlöscher vergeblich das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Der Brand griff mittlerweile auf den Fahrgastraum über. Über Notruf wurde die Feuerwehr verständigt.
Um 18:23 Uhr wurde seitens der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig die Ortsfeuerwehr Querum alarmiert. Zeitgleich rückten von der Hauptwache ein Löschgruppenfahrzeug und der Einsatzleitdienst aus. Die Ortsfeuerwehr konnte bereits nach vier Minuten mit einer Besatzung von neun Kameraden ausrücken. Am Einsatzort wurde kurze Zeit später die Wasserversorgung vom Hydranten aufgebaut, der Angriffstrupp rüstete sich mit schwerem Atemschutz aus und nahm das erste Rohr vor. Die nachfolgend eingetroffenen Kräfte der Berufsfeuerwehr unterstützten mit dem hydraulischen Spreizer das Öffnen der Motorhaube. Somit konnte das Fahrzeug dann auch komplett abgelöscht werden. Nach knapp 50 Minuten war der Einsatz für die Ortsfeuerwehr beendet.
Einsatzbilder PKW-Brand 27.11.2007
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03.11.2007 20:53 Uhr - Besetzung Hauptfeuerwache
Aufgrund eines Brandeinsatzes der Berufsfeuerwehr in einer Forschungseinrichtung am Bienroder Weg wurde der Löschzug 84 (Ortsfeuerwehren Rautheim, Mascherode und Melverode) zur Besetzung der Hauptfeuerwache alarmiert. Das Löschgruppenfahrzeug der OF Melverode wurde nachfolgend direkt als Unterstützung der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle beordert.
Um den entsprechenden Löschzug zur Wachbesetzung wieder mit einem zweiten Löschgruppenfahrzeugen komplett zur Verfügung stehen zu haben, wurde um 20:53 die Ortsfeuerwehr Querum alarmiert. Bereits um 20:57 war das Fahrzeug in Richtung Hauptwache unterwegs. Über einen Zeitraum von knapp drei Stunden standen die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr zur Sicherstellung des 1. Abmarsches auf der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr bereit.
02.11. 2007 15:22 Uhr - auslaufende Stoffe
Um 16:09 Uhr wurden die Kameraden der OF Querum per Funkmeldeempfänger zu einer Dieselspur auf dem Gelände eines Autohauses alarmiert. Am Einsatzort angekommen fanden wir eine größere Dieselspur vor, die sich über den gesamten Hof zog, zur Unterstützung wurde der Umweltzug der Südwache dazu alarmiert, der Aufgrund eines größeren Unfalls auf der BAB2 nur aus ELW und KLAF bestand. Wir streuten zusammen mit den Kollegen der BF die Dieselspur ab, und fegten das aufgebrachte Bindemittel wieder zusammen. Nach ca. 30 min war der Einsatz für die Querumer Kameraden beendet.
23.09.2007 07:00 Uhr - Müllcontainerbrand
An diesem Sonntag Morgen bemerkte ein aufmerksamer Querumer einen qualmenden Müllbehälter. Er verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr, die ihrerseits die Feuerwehr Querum über Sirene und Meldeempfänger zum Einsatz rief. Am Einsatzort wurde der Behälter unter Atemschutz gelöscht.
Einsatzbilder brennender Müllcontainer 23.09.2007
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06.09.2007 04:28 Uhr - Wasserschaden
Über Sirene und Meldeempfänger wurde die Ortsfeuerwehr zu einem Wasserschaden im Keller eines Hauses im Albert-Voigts-Weg alarmiert. Das Querumer Löschgruppenfahrzeug war bereits wenige Minuten danach vor Ort. Die Erkundung ergab, dass in Teilen des Kellers wenige Zentimeter Abwasser standen die mittels Wassersauger des nachfolgend eintreffenden Umweltzuges der Berufsfeuerwehr aufgenommen und beseitigt werden konnten. Die genaue Ursache des Wassereintritts in den Kellerraum konnte nicht ermittelt werden, es sammelte sich aber kein weiteres Wasser. Somit konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden.
Am Einsatz waren 13 Kameraden der Querumer Feuerwehr beteiligt.
01.09.2007 07:00 Uhr - Feuer Elektroherd
Nur 48 Stunden später gaben wieder die Sirene und die Meldeempfänger in Querum alarm. Ein Bewohner hatte morgens den Herd eingeschaltet, woraufhin ihm eine Stichflamme aus dem Herd entgegenschlug. Parallel zu unserer Ortsfeuerwehr rückte ein Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle aus.
Am Einsatzort wurde der Herd vom Stromnetz genommen.
Am Einsatz waren 7 Kameraden der Ortsfeuerwehr beteiligt.
29.08.2007 10:14 Uhr - Löschzug 83 bilden
Nur 6,5 Stunden später heulte zum dritten Mal innerhalb von 10 Stunden die Sirene und die Meldeempfänger in Querum. Am Volkmaroder Gerätehaus sollte der Löschzug 83 gebildet werden, da die Berufsfeuerwehr an zwei Einsatzstellen gebunden war. Das Bilden des Löschzuges ist immer dann notwendig, wenn der Schutz der Bevölkerung durch die verbleibenden Berufsfeuerwehreinheiten nicht mehr sichergestellt werden kann. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren wir den Sammelpunkt in Volkmarode an. Nach einer Stunde löste sich der Löschzug auf Anweisung der Leitstelle auf. Bis dahin fuhr der Löschzug keinen Einsatz.
Am Einsatz waren 8 Kameraden der Querumer Feuerwehr beteiligt.
29.08.2007 03:49 Uhr - Feuer Essener Straße
Nur drei Stunden später heulten wieder die Meldeempfänger und die Sirene in Querum. Am Einsatzort stellte sich allerdings heraus, dass kein Einsatz für die Feuerwehr vorlag. Ob jemand die Feuerwehr böswillig alarmiert hat, wird zur Zeit ermittelt.
Im Einsatz waren 16 Kameraden der Feuerwehr.
29.08.2007 00:44 Uhr - Müllbehälterbrand Waggumer Weg
Nur kurze Zeit später brannte es wieder in Querum. Unser Löschfahrzeug war gerade auf dem Weg zur Südwache, als ein Containerbrand im Gettelhagen gemeldet wurde. Da wir schon außerhalb des Eisnatzbereiches waren, wurde ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr dorthin entsandt. Wenige Minuten später wurde der dritte Brand an diesem Tage in Querum gemeldet, ein Flächenbrand. Hier wurde ebenfalls ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr hin entsandt. Zur Unterstützung der Einheiten der Berufsfeuerwehr wurde dann doch unser Löschfahrzeug wieder nach Querum entsandt. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren drehten wir dann an der Stadthalle und fuhren zurück nach Querum. Zusammen mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr löschten wir dann den Containerbrand.
Im Einsatz waren 6 Kameraden der Ortsfeuerwehr Querum.
28.08.2007 23:48 Uhr - Müllbehälterbrand Forststraße
Um 23:58 Uhr brachten die Meldeempfänger und die Sirene die Querumer Feuerwehrleute um die wohlverdiente Nachtruhe. Parallel dazu wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und eine Polizeifahrzeug nach Querum entsandt. Das es für diese Nacht nicht der einzige Einsatz bleiben würde, wußte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Am Einsatzort stellte der Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Querum fest, daß es sich um einen Containerbrand an einem Wohnhaus handelte. Hier drohte, falls das Feuer noch länger unendeckt geblieben wäre, dass Feuer auf das Wohnhaus über zu greifen.
Mit einem Hohlstrahlrohr wurde der Contrainerbrand von zwei Feuerwehrleuten unter Atemschutz gelöscht.
Die Berufsfeuerwehr brauchte nicht mehr ins Geschehen ein zu greifen.
Im Einsatz für die Querumer Ortsfeuerwehr waren 17 Kameraden.
20.08.2007 Löschzug 83 bilden
An diesem Tag wurden wir zusammen mit den Ortsfeuerwehren Hondelage und Volkmarode über Sirene und Meldeempfänger alarmiert, um den Löschzug 83 zu bilden. In der Stadt wurde die Berufsfeuerwehr durch ein größeres Feuer länger gebunden, so dass unser Löschzug die Berufsfeuerwehr vertrat. In der guten Stunde der Wachbereitschaft wurde zum Glück jedoch kein Einsatz gefahren.
19.07.2007 Papierkorbbrand
Kurz vor 18 Uhr schreckten die Pieper die Querumer Feuerwehrleute aus ihrem wohl verdienten Feierabend. An der Aral-Tankstelle im Ort sollte ein Papierkorb brennen. Beim Eintreffen des Löschfahrzeuges war der Mülleimer schon durch einen Anwohner gelöscht worden, so dass kein eingreifen mehr durch uns erforderlich war.
Eingesetzte Kräfte:
Ortsfeuerwehr Querum: LF 16-TS. 11 Kameraden
22.06.2007 Schwerer Verkehrsunfall
Dieser Freitag war eigentlich für unseren Übungsdienst reserviert, den wir auch am Querumer Gerätehaus verbrachten. Knoten und Stiche, Saugleitung und Mastwurf für eine Wasserentnahmestelle aus einem Teich und eine Verletztenrettung aus einem PKW wurden geübt. Das wir das Retten von Personen aus einem verunfallten PKW wenige Stunden später wirklich brauchen sollten, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.
Nachdem das Löschfahrzeug wieder in der Fahrzeughalle abgestellt worden war und alle Fahrzeug- und Gerätüberprüfungen zu Ende gingen, zogen sich die Kameraden in der Fahrzeughalle um. Zur gleichen Zeit erledigte unser stellvertretender Ortsbrandmeister im Kommandozimmer Schreibarbeit, als er durch einen lauten Knall aufgeschreckt wurde. Blickend auf den Hof des Feuerwehrgerätehauses konnte er keine Ursache für den Knall feststellen und guckte so sicherheitshalber noch einmal durch die Fenster zur Straßenseite. Auf Höhe der Pizzeria auf der Bevenroder Straße sah er einen schweren Verkehrsunfall mit zwei PKW und womöglich Verletzten. Sofort lief er die Treppe zum Hof hinunter, um sofort das Löschfahrzeug zu besetzen und schnellstmöglich Hilfe an der Unfallstelle zu leisten. Parallel dazu gab er dem Gruppenführer der Ortsfeuerwehr den Befehl, mit zwei Kameraden vor zu laufen und die Einsatzlage zu erkunden. Über das Funkgerät im Löschfahrzeug wurde beim Ausrücken die Leitstelle der Feuerwehr über den Unfall informiert und weitere Kräfte nachgefordert Der Unfall hatte sich nur circa 100 Meter vom Feuerwehrhaus ereignet. Den zuerst am Unfallort eintreffenden Querumern Feuerwehrleuten bot sich ein erschreckendes Bild. Zwei PKW waren frontal gegeneinander geprallt und in beiden Fahrzeugen befanden sich Verletzen, die noch in ihren PKW saßen. Ein Verletzter war ansprechbar, der andere hingegen war bewußtlos. Sofort wurde die Straße durch Feuerwehrleute gesperrt, um so die eigenen Kräfte zu schützen. Geistesgegenwärtige Autofahrer hatten bereits die Unfallstelle mit Warnblinklicht gesichert.
Parallel dazu wurden zwei Feuerweherkameraden zur Verletztenbetreuung eingesetzt. Zuvor musste jedoch mit Hilfe einer Brechstange die Tür des verunfallten PKW aufgebrochen werden, um an den Schwerverletzten zu gelangen. Dies wurde unter größtmöglicher Sorgfalt für den Patienten durchgeführt. Da Flüssigkeiten aus dem Fahrzeug ausliefen, wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und zwei Kameraden stellten mit einem C-Rohr und einem Pulverlöscher den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Die Polizei sicherte die Straße gegen den fließenden Verkehr ab und löste so unsere Kameraden aus der Verkehrssicherung heraus. Um die Brandgefahr zu senken, wurde bei einem PKW die Batterie abgeklemmt. Bei dem anderen PKW gelang dies nicht, da die Deformation des Vorderwagens keinen Handlungsspielraum mehr ließ. Die nachfolgend eintreffenden Rettungs- und der Notarztwagen versorgten die verletzten Personen und das Kleinalarmfahrzeug der Berufsfeuerwehr unterstützte uns bei der Abstreuung der ausgelaufenen Flüssigkeiten. Um dem schwerverletzten Fahrer, der immernoch in seinem PKW versorgt wurde, vor Schaulustigen zu schützen, hielten wir Decken vor den Sichtbereich der Schaulustigen.
Die Volkswagen Unfallforschung, ein weiterer Sachverständiger und die Polizei Braunschweig haben die Ermittlungen aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte:
Ortsfeuerwehr Querum: LF 16-TS. 17 Kameraden
Berufsfeuerwehr: Einsatzleitdienst, Kleinalarmfahrzeug. 4 Kameraden
Polizei Braunschweig: 3 Streifenwagen. 6 Polizisten
Rettungsdienst: 2 Rettungswagen, ein Notarztwagen. 6 Sanitäter und ein Notarzt
Einsatzbilder schwerer Verkehrsunfall 22.06.2007
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14.06.2007 Verdächtiger Rauch an Tankstelle
Kunden einer Tankstelle an der Bevenroder Straße bemerkten schwarzen Qualm im Dachbereich des Tankstellengebäudes. Um 16:47 wurde die Ortsfeuerwehr über Sirene und Meldeempfänger alarmiert. Zusätzlich setzten sich ein Zug der Berufsfeuerwehr sowie der zuständige Einsatzleitdienst in Marsch.
Wenige Minuten nach Alarmierung erreichte das Querumer Löschgruppenfahrzeug die Einsatzstelle. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Rohr in einen verqualmten Nebenraum der Waschhalle vor. Da kein Feuer auszumachen war wurde der Nebenraum leer geräumt um nach Brand- oder Glutnestern abgesucht. Mit der Drehleiter wurde zusätzlich der Dachbereich in Augenschein genommen. Als Ursache für die starke Qualmentwicklung wurde schließlich die Abgasführung eines Hochdruckreinigers ausgemacht.
Nach knapp einer Stunde war die Ortsfeuerwehr wieder eingerückt. Am Einsatz beteiligt waren insgesamt 15 Kameraden.
11.06.2007 Auslaufende Stoffe groß
Eine Frau fuhr mit Ihrem PKW die Margaretenhöhe entlang, als aufeinmal ihr Auto vom Boden verschlungen wurde. So, oder wenigstens so ähnlich muß sich wohl die dazu passende Zeitungsanzeige lesen lassen. Die betreffende Frau hatte mit ihrem PKW eine Straßenstelle passiert, wo sich schon seit Stunden der Untergrund durch einen Rohrleitungsbruch verflüssigte. Die Folge war eine unterspülte Straße und einen an den Vorderrädern eingesunkener PKW. Der Leitstelle löste aufgrund des Stichwortes Rohrbruch Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Querum und einen Alarm für den Einsatzleitwagen, das Löschgruppenfahrzeug 1 und das Kleinalarmfahrzeug der Berufsfeuerwehr aus.
Die Querumer Wehr, die bei diesem Einsatz mit insgesamt 17 Einsatzkräften erschien, war als erste Einheit am Einsatzort. Vor Ort stelle sich die Lage nach einer Erkundung entspannter dar, als sie auf den ersten Blick erschien. Mit Hilfe des Querumer Löschgruppenfahrzeuges wurde der betreffende PKW aus dem Loch gezogen und von Feuerwehrleuten auf Schäden untersucht. Parallel dazu traf die Versorgungsgesellschaft BS-Energy am Einsatzort ein, um die betreffende Wasserleitung für die Straße ab zu schiebern und um erste Reparaturmaßnahmen zu treffen. Zur Stunde wird bereits die Straße mittels Baggern geöffnet, um den Schaden schnellstmöglich zu beheben.
Einstzbilder auslaufende Stoffe gross 11.06.2007
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09.06.2007 Hauptwache besetzen
Aufgrund zwei parallel auftretender Feuer, bei denen die Berufsfeuerwehr gebunden war, wurden wir zur Wachbesetzung in die Feuerwehrstraße alarmiert.
Nach rund 2,5 Stunden rückten wir wieder ein, ohne einen Einsatz auf der Hauptwache gefahren zu sein.
08.06.2007 Stauung in Wabe beseitigen
Besorgte Anwohner machten uns während des Übungsdienstes auf eine Stauung in der Wabe aufmerksam. Wir entfernten daraufhin die Äste, die die Ursache des Problems waren. Nebenbei fischten wir auch allerhand Müll aus dem Flüsschen, so dass dieser jetzt wieder frei fließen kann und das stehende Wasser keine Geruchsbelästigung mehr darstellt.
04.05.2007 verdächtiger Rauch
Eine eingehende Meldung über verdächtigen Rauch im Bereich der Volkmaroder Straße in Querum veranlasste die Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig zur Auslösung des Alarms für die Ortsfeuerwehr und den Zug der Hauptwache der Berufsfeuerwehr um 17:42 Uhr.
Schon auf der Anfahrt wies eine starke Qualmwolke der Feuerwehr den Weg zu der Brandstelle auf einem verlassenen Firmengelände. Ein leer stehendes Nebengebäude in Holzbauart stand auf einer Stirnseite voll in Flammen. Über zwei verschiedene Zufahrten konnten die Kräfte der Feuerwehr an der Brandstelle gut in Stellung gehen und eine Brandausbreitung schnell eindämmen. Bis zur endgültigen Meldung „Feuer aus" setzte allein die Querumer Feuerwehr vier Trupps unter schwerem Atemschutz ein. Gegen 22 Uhr erfolgte eine Nachkontrolle der Einsatzstelle, die kein Eingreifen der Feuerwehr mehr erforderlich machte. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Einen weiteren Bericht finden sie hier mit freundlicher Unterstützung des Presseportals
03.05.2007 Schuppenbrand
Um 17:14 heulte die Querumer Sirene und die Funkmeldeempfänger wurden ausgelöst. Die Abfrage über Funk ergab die Meldung: „Schuppenbrand, Dibbesdorfer Straße". Nach kurzer Zeit rückte das LF mit neun Kameraden, darunter vier PA-Trägern, zur Einsatzstelle aus. Parallel war die Berufsfeuerwehr mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle unterwegs. Vor Ort stellte sich zum Glück heraus, dass nur Gras, Gestrüpp und Strauchwerk auf einer Fläche von etwa 100 m² brannte, jedoch begann das Feuer auf das Dach eines leer stehenden Werkstattgebäudes überzugreifen. Nach Aufbau der Wasserversorgung konnte der Angriffstrupp unter Atemschutz das erste Rohr erfolgreich zur Brandbekämpfung einsetzen. Die angerückten Kräfte der Berufsfeuerwehr brauchten in das Geschehen nicht mehr eingreifen und rückten nach kurzer Zeit wieder ab. Lediglich der Rettungswagen verblieb während des Atemschutzeinsatzes zur Eigensicherung noch vor Ort. Nach intensiver Wässerung des gesamten betroffenen Bereiches, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden und die Querumer Feuerwehr rückte wieder ein.
24.04.2007 Feuerschein Westfalenplatz
Um ca. 2 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Braunschweig über ein Feuer am Supermarkt des Westfalenplatzes informiert. Sie alarmierte daraufhin den Löschzug der Hauptfeuerwehrwache und die Ortsfeuerwehr Querum mittels Sirene und Meldeempfängern. Den zuerst am Einsatzort eintreffenden Querumern Feuerwehrleuten bot sich ein dramatisches Bild, da ein größerer Müllbehälter, der an der Fassade zu dem Supermarkt stand, bereits in voller Ausdehnung brannte. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr wurde das Feuer gelöscht und die Fassade gekühlt.
Da hinter der Fassadenblende ein Hohlraum ist, wurden die Blenden abgebaut, um eventuelle Glutnester zu finden.
Nach einer Kontrolle des Marktes durch den zuständigen Marktleiter, konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen.
12.04.2007 Gasgeruch Westfalenplatz
Um 07:53 Uhr wurde unsere Ortsfeuerwehr über Sirene und Meldeempfänger zum Einsatz gerufen. Am Westfalenplatz hatte der Anrufer einen Gasgeruch in seiner Wohnung wargenommen. Die Berufsfeuerwehr wurde ebenfalls mit einem kompletten Löschzug und einem zusätzlichen Löschfahrzeug zum Einsatzort entsandt. Am Einsatzort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden, da keine Gaskonzentrationen in der betreffenden Wohnung festgestellt werden konnten.
Einheiten: OF Querum, Berufsfeuerwehr mit Löschzug und zusätzlichem Löschfahrzeug, Polizei
13.02.2007 Kleinere Ölspur
Stillalarm für unsere Ortsfeuerwehr. Es galt eine Ölspur auf der Essener Straße zu erkunden. Da sich die betreffende Spur als zu klein erwies, forderten wir das Kleinalarmfahrzeug der Berufsfeuerwehr nach, welches mit einem speziellen Öl-Reinigungsgemisch die Straße begoss und somit die Ölspur entfernte.
Für uns war damit die Arbeit beendet und wir rückten ein.
18 - 19.01.2007 Sturm Kyrill beschert viele Bäume
Vorangekündigt durch die Medien, erwartete ganz Braunschweig und natürlich auch die Querumer Feuerwehr das Sturmtief Kyrill. Es sollte Winde über 100 km/h geben und viel, ja ganz viel Regen. Dass es jedoch so schlimm kommen könnte, hatte keiner von uns vermutet.
Als viele unserer Feuerwehrleute schon dachten, dass der Sturm nicht mehr kommen würde, wurden wir eines besseren belehrt.
Im Grünen Ring lief Wasser von einem Feld in eine angrenzende Garage und drückte gegen ein Kellerfenster eines benachbarten Hauses. Die Bewohner riefen die Feuerwehr und die Leitstellte löste Sirene und Funkmeldeempfänger für die Feuerwehr Querum aus. Der Grüne Ring, sollte sich noch als hartnäckigste Einsatzstelle an diesem Tag herausstellen.
Zwei Häuser, die abschüssig zu einem noch nicht bebauten Grundstück lagen, drohten, bedingt durch das Oberflächenwasser des nicht bebauten Grundstückes, voll Wasser zu laufen. Das Wasser drang beim Haus eins durch die Garage ein und beim anderen drückte es gegen ein Kellerfenster, da der Kellerlichtschacht trichterförmig zu dem anströmenden Wasser gebaut war. Mit unseren Mitteln war hier sehr wenig zu helfen, da die Tauchpumpe nur bedingt in Stellung gebracht und die Tragkraftspritze nur sehr wenig Wasser aus dem Lichtschacht saugen konnte. Mittels Spaten und Schaufeln zogen wir Entwässerungsgräben zu dem Lichtschacht, um das unbebaute Grundstück zu entwässern und so die Einsatzlage für beide Häuser zu entspannen. Durch einen etwa 15 cm breiten und tiefen Graben lief das Wasser dann tatsächlich vom Grundstück ab. Zu unserem Glück kam der von der Leiststelle versprochene Pumpwagen mit Kanalmeister noch zur Einsatzstelle, die dann ihrerseits mit einem langen Saugrüssel das unbebaute Grundstück frei saugten.
Als das Wasser durch uns abgesaugt war, fuhren wir zum Gerätehaus und bestückten das Fahrzeug mit einer zweiten Kettensäge, Gummistiefeln und etlichen anderen Einsatzgerätschaften.
Als wir uns dann per Knopfdruck auf die eins des Funkgerätes wieder frei meldeten, bekamen wir von der Leiststelle schon den nächsten Einsatz. In der Mauernstraße werden Ziegel vom Dach geweht, so die Einsatzmeldung. Blaulicht und Sirene eingeschaltet, und schon ging es wieder los zum neuen Einsatz. Auf Höhe des Lidl-Einkaufsmarktes bekamen wir dann von der Leitstelle die Anweisung, die Fahrt abzubrechen, da bereits eine andere Ortsfeuerwehr vor Ort war.
Da wir seit Stunden nichts mehr gegessen hatten, fuhren wir also gleich zum Lidl-Markt und kauften dort für die Mannschaft etwas zum Essen und Trinken. Danach drückten wir wieder die eins am Funkgerät. Die eins heißt einsatzbereit über Funk.
Noch auf der Rückfahrt zum Gerätehaus teilte man uns deswegen den nächsten Einsatz zu.
„Florian Braunschweig 83-26, es geht zum Bebelhof, dort Baum auf Straße", so die Leitstelle.
„Hier Florian Braunschweig 83-26, Bebelhof, Baum auf Straße, verstanden Ende".
Wieder schalteten wir also das Blaulicht und die Martinshörner in der Erwartung ein, dass wir bald im Bebelhof ankommen würden. Ein Beobachter muß zwangsläufig den Eindruck bekommen haben, daß wir mit Blaulicht und Sirene zum Lidl-Markt gefahren und danach wieder mit Blauchlicht und Sirene vom Parkplatz des Marktes gefahren sind.
Nach einer Alarmfahrt quer durch die Stadt kamen wir dann am Bebelhof an. Dort hatte ein etwa 20 Meter großer Baum eine große Hausmülltonne regelrecht zermalmt und war dann auf der Straße, dem Fußweg und den Eingängen zu den Mehrfamilienhäusern zum Liegen gekommen. Hier bewährte sich jetzt die zweite Kettensäge von uns, da innerhalb kürzester Zeit der Baum zerschnitten und auf den Grünflächen abgelegt war.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte eine andere Feuerwehreinheit schon den Fußweg und die Parkplätze wegen herabfallender Dachziegel gesperrt, jedoch befand sich auf dem Parkplatz noch ein Fahrzeug, dass schon augenscheinlich von Dachziegeln getroffen worden war. Wir klingelten die nähere Umgebung ab und setzen zudem unser Megaphon ein, um die Fahrerin des Fahrzeuges zum Wegfahren aufzufordern. Dies gelang schlussendlich auch. Eine eintreffende Polizeistreife machten wir ebenfalls auf die noch im Gefahrenkreis abgestellten Fahrzeuge aufmerksam. Die Polizei kümmerte sich dann um die Benachrichtigung der Halter und wir konnten wieder zum nächsten Einsatz fahren.
Die nächsten Einsätze waren umgestürzte Bäume, die wir zerkleinerten und an den jeweiligen Weges-, bzw. Straßenrand verbrachten. Ein Baum im Hondelager Weg konnte von uns jedoch nicht beseitigt werden, da die Eigengefährdung durch andere Bäume für uns zu groß war. Dieser Baum wurde am nächsten Tag entfernt. Darüber hinaus erkundeten wir eine Einsatzstelle im Bohnenkamp, wo Sonnenkollektoren hinab zu stürzen drohten. Da die Arbeit auf dem Dach lebensgefährlich gewesen und nd der Abbau der Kollektoren nur mit größter Mühe zu vollbringen wäre, ließen wir die Kollektoren auf dem betreffenden Dach stehen. Die Kollektoren sind durch den Sturm nicht hinab gestürzt, was sich am nächsten Tag zeigte.
01.01.2007 Turbulenter Jahresauftakt
Die ersten drei Einsätze absolvierte die Ortsfeuerwehr Querum bereits in der Neujahrsnacht 2007. Um 01:02 wurden die Kameraden über Sirene und Meldeempfänger zu einem brennenden Müllbehälter in der Wuppertaler Straße alarmiert. Leider stellte sich vor Ort heraus, dass hier weder eine Feuer, noch aufgeregte Anrufer vorzufinden waren. Über Funk wurde die Ortsfeuerwehr von der Leitstelle aufgefordert, ins Gerätehaus einzurücken und einsatzbereit dort zu verbleiben.
Um 01:24 ging es dann mit Alarm zur Gliesmaroder Straße zu einem Wohnungsbrand im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Dort waren kurz vor Eintreffen der Ortsfeuerwehr die ersten Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr eingetroffen und es wurden Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Seitens der Ortsfeuerwehr wurde die Löschwasserversorgung für die BF aufgebaut, Unterstützung beim Aufbau des Sprungretters geleistet sowie mit einem Atemschutztrupp eine verrauchte Wohnung im vierten Obergeschoss nach Personen abgesucht. Die eigentliche Personenrettung aus dem vierten Obergeschoss erfolgte über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr. Zusätzlich alarmierte Kräfte der Ortsfeuerwehren aus Volkmarode und Hodelage standen später noch in Bereitschaft, mussten aber nicht mehr in das Geschehen eingreifen. Die Ortsfeuerwehr rückte nach Beendigung der Löscharbeiten und Aufklaren des Fahrzeugs wieder nach Querum und verblieb mit der Mannschaft einsatzbereit am Gerätehaus.
Wenige Minuten später kam es für die Querumer Feuerwehr zum dritten Einsatz des neuen Jahres. Alarmmäßig rückte das Fahrzeug zu einem vermeidlichen Feuer im Eichhahnweg aus. Auch hier wurde, wie schon beim ersten Alarm, kein Feuer entdeckt. Die vorsorglich seitens der Leitstelle der Berufsfeuerwehr mit alarmierte Ortsfeuerwehr Hondelage konnte die Anfahrt abbrechen. Gegen drei Uhr früh war dann für die Kameradinnen und Kameraden der Querumer Feuerwehr ein turbulenter Jahresauftakt bewältigt.